| Auf Arbeit 2. Atelierbegegnungen
Institut für Kunstgeschichte der
Ludwig-Maximilians-Universität München
Tutorium im Wintersemester 2011/2012
Mittwoch, 10 – 11.30 Uhr (s.t.)
Seminarplan
als PDF
Hinweise
zum Ablauf und Tips für die Recherche als PDF
Achtung: Die
Einführungssitzung am 19. Oktober beginnt um 9 Uhr s.t.!
Auch der Ort hat sich
geändert: wir treffen uns im Raum 004.

Kunsthistoriker erleben Kunst oft als ihre Nachlassverwalter: die Bilder hängen im Museum, und die Künstler stehen im Lexikon. Ziel des Kurses soll dagegen die Erfahrung sein, dass Kunst zuallererst einmal gemacht werden muss - und auch dann, wenn sie scheinbar fertig ist, nichts unhinterfragbar Vollendetes ist, sondern eine kritisierbare und kritikbedürftige Arbeit an der Form. Wir wollen uns deswegen diejenigen näher ansehen, die Kunst produzieren, und die Orte kennenlernen, an denen sie entsteht. Bei unseren Exkursionen in Münchner Ateliers suchen wir das Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern, etablierten genauso wie solchen, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen. Uns interessiert, wie sie arbeiten, wie sie leben (oder sich über Wasser halten), was sie in ihrer Kunst beschäftigt.
Lektüreempfehlung: Wer sich
grundlegend für das Thema des Kurses interessiert, kann einmal hier
hineinschauen:
Verena Krieger (Hg.): Was ist ein Künstler? Genie –
Heilsbringer – Antikünstler. Eine Ideen- und Kunstgeschichte des Schöpferischen, 2007
(in der Bibliothek unter der Signatur LH 61080 K92 W3)
Das Atelier als Manifest. Herausgegeben von Paolo Bianchi.
Themenschwerpunkt des KUNSTFORUM, Band 208, 2011

Kontakt: Christian Hartard /
Parkstraße 3a / 80339 München / christian@hartard.de

19. Oktober 2011
Einführung
Institut für Kunstgeschichte, Zentnerstraße 31, Raum 004
Achtung: Die
Einführungssitzung beginnt um 9 Uhr s.t. im Raum 004.

26. Oktober 2011
Klaus von Gaffron Vorsitzender
des Berufsverbandes Bildender Künstler Bayern
Achtung geänderter
Treffpunkt: Elsenheimerstraße 15, Rückgebäude
Tram 18/19 Lautensackstraße oder S-Bahn Hirschgarten
www.bbk-bayern.de
/ www.klaus-von-gaffron.de
zusätzliche
Materialien
Die wirtschaftliche und soziale Situation bildender Künstlerinnen und Künstler
(Umfrage des Bundesverbandes bildender Künstlerinnen und Künstler,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend / S. 13-18 bieten eine Kurzfassung der Studie)

2. November 2011
Klasse Stephan Huber
(Kunstakademie)
Besuch einer Klassenbesprechung
Treffpunkt: Akademie der Bildenden Künste, Foyer des Altbaus,
Akademiestraße 2
U 3/6 Universität
www.adbk.de / www.klassehuber.de
zusätzliche
Materialien
zur
Kunstakademie: Informationen
zur Geschichte der Akademie zur Künstlerausbildung: Walter Grasskamp: Die
angehaltene Zeit. Auszug aus: 190 Jahre Akademie der Bildenden Künste
München, München 1999 zur Organisation
des Kunststudiums in München: ABC
der Klasse Pitz (PDF)

9. November 2011
Thomas Steffl Video,
Objekte, Installation
Treffpunkt: Atelierhaus Baumstraße, Klenzestraße 85, 2. Hof
U 1/2 Fraunhoferstraße
www.thomassteffl.com
/ www.galeriezink.de

16. November 2011
Bo Christian Larsson Objekte,
Installation, Malerei (Besuch der aktuellen Ausstellung)
Treffpunkt:
Galerie Steinle, Kurfürstenstraße 29
Tram 27 Nordendstraße
Galerie Steinle (Aktuelles
+ Künstler
+ Archiv)
/ www.vogtgallery.com
Extra:
Ausstellungseröffnung von Bo Christian Larsson in der Galerie
Steinle am Donnerstag, 17. November, 19 Uhr

23. November 2011
Wolfram Kastner Aktionskunst,
Malerei
Treffpunkt: Schellingstraße
117, Hof
U 2 Theresienstraße oder Josephsplatz www.ikufo.de

30. November 2011
Martin Fengel Photographie
Treffpunkt: Tumblingerstraße 22 (c/o Herburg Weiland)
U 3/6 Goetheplatz
www.martinfengel.com
/ www.nusserbaumgart.com
/ Interview
Extra:
Künstlerpräsentation und Gespräch mit Ayzit Bostan und Martin Fengel
am Dienstag, 1. November 2011, 19 Uhr, Schwanthalerstraße 14

7. Dezember 2011
Berthold Reiß Zeichnung,
Malerei
Treffpunkt: Guldeinstraße 34
U 5 Heimeranplatz oder S-Bahn Donnersbergerbrücke
www.matthiasjahn.net
/ www.galerie-pfab.com

14. Dezember 2011
Haubitz + Zoche Kunst
im öffentlichen Raum, Kunst am Bau, Photographie
Treffpunkt: Georgenstraße 65, Hof
U 2 Josephsplatz
www.haubitz-zoche.de
/ www.nusserbaumgart.com
/

21. Dezember 2011
Michaela Melián Multimedia
Rundgang
Memory Loops
Treffpunkt: Galeriestraße 4 (vor dem Kunstverein, Durchgang von der
Galeriestraße zum Hofgarten) U 3/4/5/6 Odeonsplatz
www.memoryloops.net
/ www.barbaragross.de
/ Wikipedia
/ Interview
Extra:
Künstlerpräsentation und Gespräch mit Michaela Melián am Dienstag, 6. Dezember 2011, 19 Uhr,
Galeriestraße 4

2 Wochen Weihnachtspause

11. Januar 2012
Katharina Gaenssler Photographie,
Rauminstallation
Treffpunkt: Schillerstraße
40, Haus C U 3/6 Sendlinger Tor oder U 4/5 und S-Bahn
Hauptbahnhof
Werkübersicht
(PDF, 2008) / www.barbaragross.de
/ www.galeriebittel.de

18. Januar 2012
Benjamin Bergmann Installation,
Objektkunst
Treffpunkt: Gotzinger Straße 52b,
2. Hof links
U 3/6 Implerstraße
www.benjaminbergmann.de
/ www.nusserbaumgart.com
/

25. Januar 2012
Hansjörg Dobliar Malerei
Treffpunkt: Plinganserstraße 52, Hof
U 6 oder S 7 Harras
www.dobliar.de /
www.meslerandhug.com
/ www.sieshoeke.com
/ www.vogtgallery.com
/ Ingvild
Goetz über Hansjörg Dobliar

1. Februar 2012
Flatz Aktionskunst
Treffpunkt: vorauss. Praterinsel Tram 18/19 Maxmonument
www.flatz.net / Wikipedia
Thomas
Dreher: Flatz. Lebenszeichen und gelebter Augenblick (PDF)

8. Februar
entfällt

Mehr Extras
Zwei Veranstaltungshinweise für alle, die noch mehr Künstler
kennenlernen wollen:
Künstlerpräsentationen des
Münchner Kunstvereins
Vorbereitend auf die diesjährige Jahresgaben-Ausstellung des Kunstvereins
stellen einige der eingeladenen Künstler von Oktober bis Dezember ihre künstlerischen Positionen vor. Dazu
lädt der Kunstverein in seine temporären Büroräume in der Schwanthalerstraße 14 und ab Dezember wieder in die Räume am Hofgarten ein.
PROGRAMM (mehr Infos unter www.kunstverein-muenchen.de)
Dienstag, 18. Oktober, 19 Uhr / Schwanthalerstraße 14
Kerstin Brätsch
Dienstag, 25. Oktober, 19 Uhr / Schwanthalerstraße 14
M+M (Marc Weis und Martin De Mattia)
Dienstag, 1. November, 19 Uhr / Schwanthalerstraße 14
Ayzit Bostan und Martin Fengel
Dienstag, 22. November, 19 Uhr / Schwanthalerstraße 14
Anna McCarthy
Dienstag, 29. November, 19 Uhr / Schwanthalerstraße 14
Justin Almquist
Dienstag, 6. Dezember, 19 Uhr / Galeriestraße 4
Michaela Melián
Jour Fixe an der Akademie der
Bildenden Künste
Die Vortragsreihe jour fixe an der Akademie der Bildenden Künste München wird von Studenten der Akademie organisiert.
Internationale Künstler werden eingeladen, einen öffentlichen Abendvortrag über ihr Werk zu halten.
PROGRAMM (mehr Infos unter http://jourfixe.adbk.de)
Dienstag, 25. Oktober, 18 Uhr /
Akademie, Auditorium Neubau
Bruce LaBruce
Donnerstag, 27. Oktober, 18 Uhr / Akademie, Aula Altbau
Wolfgang Tillmanns
Donnerstag, 17. November, 18 Uhr / Akademie, Vortragsraum Neubau
Mona Hatoum
Mittwoch, 7. Dezember, 19 .30Uhr /
Akademie
Santiago Sierra
Mittwoch, 14. Dezember, 18 Uhr /
Akademie
Monica Bonvicini
Dienstag, 24. Januar 2012, 18 Uhr /
Akademie
Martin Eder

Zum Ablauf
des Kurses
Die Veranstaltung lebt davon, dass Ihr Euch aktiv daran beteiligt:
also mitdiskutiert, Fragen stellt, aufmerksam, neugierig und
kritisch seid. Die Künstler, die wir besuchen, werden keine
vorbereiteten Präsentationen oder Führungen anbieten, sondern
freuen sich darauf, mit uns ins Gespräch zu kommen. Je mehr Input
von Eurer Seite kommt, desto mehr habt Ihr auch von den Exkursionen.
Der Beitrag, den ich von jedem Teilnehmer erwarte und der auch
Gegenstand der abschließenden Bewertung der Kursteilnahme
(bestanden / nicht bestanden) ist, besteht aus drei Teilen:
Erstellen eines Infoblattes zu einer der Sitzungen
Jeweils ein oder zwei Teilnehmer des Kurses werden sich auf je eine
der Sitzungen vorbereiten und ein ein- bis zweiseitiges Paper mit
Informationen zu unserem Gesprächspartner vorbereiten. Dieses Blatt soll Euren Kommilitonen eine
schnelle Orientierung über den jeweiligen Künstler und sein Werk geben und bereits
mögliche Diskussionspunkte und Fragen formulieren. Die Links, die
Ihr oben zu jeder
Sitzung findet, sollen Euch bei der Erstellung des Papers helfen.
Eigene Recherche ist aber erwünscht und notwendig!
Möglicher Aufbau des
Infoblattes:
1) biographische Daten (bitte ganz
kurz! keine Auflistung aller Ausstellungen und Preise)
2) eine allgemeine
Charakterisierung des künstlerischen Werks (was sind die Themen, an
denen sich ein Künstler v.a. abarbeitet? welche Inhalte kehren
immer wieder? welche Medien / Materialien benutzt der Künstler
bevorzugt?)
3) Veranschaulichung der genannten
Punkte an ein, zwei ausgewählten Arbeiten, die (kurz!) näher
beschrieben werden
4) mögliche Fragen für die
Diskussion
Das
Infoblatt, das ich an alle Kursteilnehmer weiterleite, schickt Ihr bitte als .pdf-Datei (notfalls als .doc- oder
.odt) an mich: christian@hartard.de – und zwar spätestens acht
Tage vor der entsprechenden Sitzung (also am Dienstag).
Diskussionsbeiträge
Alle Teilnehmer bereiten sich auf jede Sitzung durch die Lektüre
des Infoblattes vor und schauen bitte auch auf die Homepage des
Künstlers oder der Galerie, um sich einen ersten visuellen Eindruck
zu verschaffen (vgl. die Links). Überlegt Euch, was Ihr an dem
Künstler oder seinem Werk besonders interessant findet und welche
Fragen Ihr dem Künstler gerne stellen möchtet.
Vorschläge für
Fragen und Themen schickt Ihr bitte jeweils bis spätestens Sonntag
vor der nächsten Sitzung per Mail an mich; ich erwarte von jedem
zumindest eine intelligente Frage pro Sitzung.
Ich werde Euren Input sammeln und
an die Referenten der jeweiligen Sitzung weitergeben. Und bitte lasst Eure Kommilitonen dann auch bei der
Gesprächsmoderation nicht hängen, sondern debattiert mit, fragt, macht
Anmerkungen, traut Euch nachzuhaken, wenn eine Frage nicht klar
genug beantwortet worden ist...
Gesprächsmoderation
Bitte bereitet Euch auf „Eure“ Sitzung so vor, dass Ihr in der
Lage seid, ein Gespräch mit unserem jeweiligen Gast zu moderieren.
Wenn Ihr mehr wisst als das, was Ihr auf das Infoblatt geschrieben
habt, schadet das nicht! Aber keine Angst: Ihr müsst (und sollt) nicht
eineinhalb Stunden lang der Alleinunterhalter sein! Eure Rolle
besteht v.a. darin, die Diskussion am Anfang in Schwung zu bringen
(also z.B. die erste Frage zu stellen) und das Gespräch so zu
strukturieren, dass nicht über alle Themen durcheinander gesprochen
wird.
Stellt Eure Fragen nach
Möglichkeit nicht allgemein, sondern bezieht sie auf konkrete
Arbeiten. Ihr müsst dazu nicht alle Werke eines Künstlers im Kopf
haben; sucht Euch ein paar Werke heraus, die Euch besonders
interessieren und markant oder typisch erscheinen, und schaut,
welche Punkte man von da aus anschneiden kann.
Ihr werdet Euch am sichersten
fühlen, wenn Ihr das Gespräch im voraus in vier oder fünf
größere Themenblöcke gliedert, über die man sprechen kann, und
Euch zu jedem Block ein paar Fragen überlegt. Vielleicht hilft es
Euch, zu jedem Thema eine eigene Karteikarte anzulegen und darauf
die jeweils passenden Fragen zu notieren; dann müsst Ihr nicht
alles gleichzeitig im Kopf haben, sondern könnt Euch auf die Fragen
konzentrieren, die gerade aktuell sind; und Ihr behaltet den
Überblick, welche Aspekte abgearbeitet und welche noch offen sind.
Gliederungspunkte könnten z.B.
sein:
1) Inhaltlich: Was sind die Themen,
um die die Arbeiten des Künstlers immer wieder kreisen? Das können
z.B. politische, fiktive, autobiographische oder formale, also eher
kunstinterne Themen sein. Warum interessiert sich der Künstler
dafür? Und warum sollen uns diese Themen interessieren?
Warum hält sie der Künstler für relevant, was macht sie zu
zeitgenössischen Themen, die uns heute etwas zu sagen haben?
2) Formal: Wie setzt der Künstler
seine Themen um? Z.B. in abstrakten Formen, in metaphorischen
Bildern oder in sehr direkten Aussagen? Wie und warum nutzt er ein
bestimmtes Medium (Film, Malerei, Performance, Objekt...)?
3) Praktisch: Wie kann man sich die
konkrete Arbeit im Atelier vorstellen? Die sieht ja z.B. bei einem
Maler, der mit relativ wenigen Mitteln auskommt und sehr flexibel
arbeiten kann, anders aus als bei einem Installationskünstler, der
zeit- und kostenaufwendige Projekte plant. Mit welchen ganz
alltäglichen Problemen wird man konfrontiert (vom Mangel an
finanziellen Mitteln über bürokratische Hindernisse bei Arbeiten
im öffentlichen Raum bis hin zu einem vielleicht uninteressierten
oder ablehnenden Publikum)?
4) Persönlich: Welche Ereignisse
oder Erfahrungen sind für die künstlerische Arbeit besonders
prägend gewesen? Welche
anderen Künstler findet man wichtig? Welche Anregungen außerhalb
der bildenden Kunst (z.B. Musik, Literatur) nimmt man auf? Wie ist
man überhaupt zur Kunst gekommen? Wie
sieht man die eigene Rolle als Künstler: Unternehmer, Aufklärer,
Pädagoge, Selbstverwirklicher...?
5) Über den Tellerrand: Bei den
meisten Künstlern bietet es sich an, ein Thema herauszunehmen und
in einen größeren Kontext zu stellen. Bei einem Künstler, der
viel im öffentlichen Raum arbeitet, könnte man z.B. die Frage
diskutieren, ob sich die Hoffnung erfüllt, auf diese Weise ein
kunstfernes Publikum zu erreichen? Bei einem politisch engagierten
Künstler, inwiefern er durch seine Arbeit tatsächlich etwas
verändern kann? Bei einem Performance-Künstler, wie man von einem
Werk lebt, das v.a. immateriell, also im Prinzip unverkäuflich ist?
Bei einem Photographen, der viel für Magazine arbeitet, ob es für
ihn eine Trennung von künstlerischer und journalistischer
Photographie gibt? Usw.

Ein paar Tips
für die Recherche
Eine erste Anlaufstelle kann immer die Homepage des Künstlers / der
Künstlerin oder die seiner / ihrer Galerie sein. Entweder dort oder
auf den Internetseiten von Museen, Ausstellungshäusern oder
Kunstvereinen findet Ihr meist auch etwas Brauchbares zu aktuelleren
Arbeiten und Ausstellungen, manchmal auch Hinweise auf
Publikationen.
In der Volltextsuche
des KUNSTFORUMS könnt Ihr alle Bände dieser Zeitschrift nach
dem Künstler durchsuchen; die betreffenden Bände stehen in der
Bibliothek des Kunstgeschichtsinstituts.
Sehr allgemeine Informationen kann
man diesen Seiten entnehmen:
www.artnet.de
www.art-report.com
www.kunstaspekte.de
Zu den wenigsten Künstlern gibt es
eine umfangreiche, gedruckte Monographie. Die meisten haben
allerdings - mal mehr, mal weniger aktuell - den einen oder anderen
kleineren Katalog herausgebracht. Meist gehören solche
Publikationen zur sog. „grauen“ Literatur - sie sind also nicht
in einem Verlag erschienen und somit über den Buchhandel oft nicht
erhältlich, man findet sie auch nicht unbedingt in jeder
Bibliothek.
Was tun, wenn Ihr weder in der Bibliothek
des Kunstgeschichtsinstitutes noch in den Katalogen der UB
und der Stabi
fündig geworden seid?
1) Die Bibliothek
der Akademie der Bildenden Künste hat gerade im Bereich der
zeitgenössischen Kunst einen guten Bestand. Ihr dürft zwar
eigentlich nicht hinein, ich habe allerdings noch nie erlebt, dass
ich dort nach meinem Studentenausweis gefragt wurde. Also einfach
selbstbewusst reinmarschieren. Adresse: Akademiestraße 2 (Altbau),
durchs Foyer durchgehen, dann rechterhand eine Wendeltreppe bis ins
oberste Stockwerk. Der elektronische Katalog der Akademiebibliothek
ist leider nicht online.
2) Im OPAC
des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (ZI) recherchieren;
für den Fall, dass sich eine bestimmte Publikation sonst nirgends
auftreiben lässt, werde ich sehen, ob Ihr eine einmalige
Genehmigung zur Nutzung der ZI-Bibliothek bekommen könnt.
3) Im schlimmsten Fall bei mir die
Kontaktdaten der Künstler besorgen (sofern die nicht sowieso auf
der Künstlerhomepage stehen) und dann dort einfach mal nett fragen.

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