Kunstautonomien. Ästhetik
der Theorie und Theorie der Ästhetik bei Luhmann und Bourdieu
Erscheint im Verlag Silke Schreiber, München 2010 Dissertation an der Universität München
2008 (abgeschlossen Oktober 2007)
Betreuer: Prof. Dr. Robert Stalla | Prof. Dr. Armin Nassehi
Fast
gleichzeitig (1992 und 1995), jeweils gegen Ende ihrer
wissenschaftlichen Produktion, haben Luhmann und Bourdieu
umfangreiche Kunstsoziologien vorgelegt, mit denen frühere Überlegungen
zum selben Thema zusammengeführt und abgeschlossen wurden.
Erstmalig seit Adornos Ȁsthetischer
Theorie«
verfügt
die Disziplin damit wieder über Entwürfe, die das Phänomen »Kunst«
in
eine universalistisch angelegte Gesellschaftstheorie einzubetten
versuchen. Beide Ansätze kreisen dabei im Kern um das Problem der
Kunstautonomie, geben ihm aber eine deutlich unterschiedliche
theoretische Fassung. Das Angebot des Theorienvergleichs ist eine
kunstwissenschaftlich fruchtbare Verständigung über den Begriff
der Kunstautonomie, zugleich aber auch eine soziologisch verwertbare
Kontrastierung und Ergänzung system- und feldtheoretischer
Positionen.
Abstract
 Die Arbeit wurde 2005-2007 durch ein
Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
unterstützt und 2008 mit dem Promotionspreis der Münchner
Universitätsgesellschaft ausgezeichnet. Zur Drucklegung stellten
die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie die
Geschwister-Boehringer-Ingelheim-Stiftung für Geisteswissenschaften
Publikationsbeihilfen zur Verfügung.
 Der Volltext der Arbeit kann auf Anfrage gerne
zugesandt werden >Kontakt

|